In den vergangenen Wochen sind im Rahmen eines Präventionsprojekts unter der Leitung von Frau Keller und Frau Berkulin Präventionsplakate für unsere Schule entstanden. Die Initiative verbindet wichtige Inhalte der Suchtprävention mit einer kreativen Gestaltung von Schüler*innen für Schüler*innen.
Frau Keller, Ansprechpartnerin für Drogenprävention an unserer Schule, hat gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern bereits intensiv zu den Themen Konsumverhalten und (Drogen-)sucht gearbeitet. Aufbauend auf dieser inhaltlichen Auseinandersetzung entstand die Idee, eigene Präventionsplakate zu gestalten, die die Lebenswelt der Jugendlichen aufgreifen und die Botschaften auf eine besonders anschauliche Weise vermitteln.
Die fertigen Bilder sind nun gut sichtbar in der Aula ausgestellt und stehen damit der gesamten Schulgemeinschaft zur Verfügung. Neben eindrucksvollen Motiven enthalten sie auch wichtige Hilfs- und Beratungsangebote sowie entsprechende Telefonnummern für Menschen, die Unterstützung suchen oder Fragen rund um das Thema Sucht haben.
Mit diesem Projekt leisten die beteiligten Schülerinnen und Schüler einen wertvollen Beitrag zu einer offenen und informierten Schulkultur. Die Plakate machen deutlich, dass Prävention nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch von gegenseitiger Verantwortung, Aufmerksamkeit und Unterstützung lebt.
Wir bedanken uns herzlich bei Frau Keller, Frau Berkulin sowie allen beteiligten Schülerinnen und Schülern für ihr Engagement und die kreative Umsetzung dieses wichtigen Projekts.
„Freeze“ – eines der wichtigsten Wörter während der beiden Nachmittage des Improtheater-Workshops mit Guido Chudoba. Die ImproTheater-AG bekam sowohl am 29.04. als auch am 13.05. die Möglichkeit, ihren Horizont im improvisierten Theater zu erweitern, Neues zu lernen und bereits eingespielte Muster zu lockern und zu verbessern. Genau dafür wurde das Wort „Freeze“ genutzt: Mit ihm konnte eine laufende Szene jederzeit „eingefroren“ werden, um direkt Feedback oder Verbesserungsvorschläge zu geben. Dadurch wurde nicht nur das Spiel selbst verbessert, sondern auch der Spielfluss und das Zusammenspiel innerhalb der Szenen. Gleichzeitig dienten die beiden Nachmittage auch als Vorbereitung auf den „Impro-Abend“ am 07.07.2026, zu dem herzlich eingeladen wird.
Einmal im Jahr lädt der Känguru-Wettbewerb Schülerinnen und Schüler zum Rechnen, Knobeln und Nachdenken ein. Mit fast einer Million Teilnehmenden zählt der Multiple-Choice-Wettbewerb zu den größten Mathematikwettbewerben Deutschlands.Die Aufgaben sind so konzipiert, dass ein Teil bereits mit den im Unterricht erworbenen Grundkenntnissen gelöst werden kann. Andere erfordern ein tieferes Verständnis mathematischer Zusammenhänge sowie einen kreativen Umgang mit dem Gelernten. Hinzu kommen zahlreiche Knobelaufgaben, die mit Pfiffigkeit und gesundem Menschenverstand zu bewältigen sind und auf unterhaltsame Weise mathematische Denk- und Arbeitsweisen fördern.Am Gymnasium Schönau stellten sich in diesem Jahr 65 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 der Herausforderung. Alle Teilnehmenden erhielten eine Urkunde sowie einen kleinen Preis. Die jeweils fünf Bestplatzierten jeder Klassenstufe wurden zusätzlich mit Sonderpreisen ausgezeichnet.
Am 10. Mai 2026 wurden unter der Leitung von Herbert Kaiser die „Carmina Burana“ des Komponisten Carl Orff in der Silberberghalle in Todtnau aufgeführt. Das große musikalische Projekt begeisterte zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
Auch das Gymnasium Schönau war an der Aufführung beteiligt und unterstützte das Konzert mit großem Engagement. Die Tanz-AG des Gymnasiums unter der Leitung von Thabea Herzog wirkte mit einer Choreografie bei einem der Stücke mit und trug damit zur besonders eindrucksvollen Atmosphäre des Abends bei.
Darüber hinaus überzeugten die „5er-Singers des Gymnasiums Schönau“ unter der Leitung von Andreas Veit und Thorsten Thiel mit ihren sicher und klar vorgetragenen Gesangspassagen. Besonders bemerkenswert war, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Teile auswendig sangen und sich dadurch harmonisch in das Gesamtbild der Aufführung einfügten.
Für die beteiligten Schülerinnen und Schüler war die Mitwirkung an einem solch großen Konzert eine besondere Erfahrung. Gleichzeitig bot sich ihnen die Möglichkeit, sich auch außerhalb des Unterrichts musikalisch und kreativ einzubringen und Teil eines beeindruckenden Konzertabends zu sein.
Verfasst von: Julika Schröder
Gerade in der heutigen Zeit, die immer wieder von Konflikten und Spannungen geprägt ist, erscheint es wichtiger denn je, Zeichen für Frieden und Demokratie zu setzen. Aus diesem Anlass gedachten die Schülerinnen und Schüler der GMS, der Grundschule und des Gymnasiums Schönau des Endes des Zweiten Weltkriegs und die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus am 08.05.1945 mit einer Menschenkette rund um die Mühlmatt. Unterstützt wurde die Aktion vom Helferkreis Oberes Wiesental für Toleranz und Vielfalt.
Zuvor versammelte sich die gesamte Schulgemeinschaft des Gymnasiums auf dem Pausenhof. Dort erinnerten zwei Schüler zunächst an die historische Bedeutung des 8. Mai 1945. Anschließend bezog sich Herr Widmann in seiner Ansprache auf die bekannte Rede des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker. In dieser bezeichnete von Weizsäcker den 8. Mai als „Tag der Befreiung“ und betonte die Bedeutung von Erinnerung, Verantwortung sowie eines friedlichen und demokratischen Zusammenlebens. Besonders seine Aufforderung an junge Menschen, miteinander statt gegeneinander zu leben, stand dabei im Mittelpunkt der Ansprache. Zudem wurde die Erinnerung als moralische Pflicht angesprochen, wodurch der Schulgemeinschaft verdeutlicht wurde, dass Verantwortung für die Erinnerungen übernommen werden muss, um präventiv gegen Wiederholungen zu wirken.
Wie bereits in den vergangenen Jahren werden auch in diesem Jahr wieder Lehrgänge zur Ausbildung von Schülermentoren angeboten, um Schülerinnen und Schüler in sportlicher Hinsicht aktiv in das sportliche Angebot unserer Schule einzubinden. Davon profitieren nicht nur die Teilnehmenden selbst, sondern auch die gesamte Schulgemeinschaft: Die Schülermentorinnen und -mentoren dürfen je nach Sportart beispielsweise die Schneesportwoche oder den Schwimmunterricht begleiten, können aber auch im regulären Unterricht in der jeweiligen Sportart assistierend tätig werden.
In diesem Schuljahr wird dieses Angebot von vier Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Schönau wahrgenommen: Maria Asal und Theo Beck besuchten im vergangenen Winter den Lehrgang zur Sportart Ski am Feldberg, der bei guten Schnee- und Wetterbedingungen rund um das Leistungszentrum Herzogenhorn stattfand. Während der Woche arbeiteten die Teilnehmenden intensiv an verschiedenen Themen und stellten diese anschließend im Plenum vor. Außerdem bereitete jede Person eine Lehrprobe vor, um gezielt auf die Tätigkeit als Schülermentor*in vorbereitet zu sein und sich intensiver mit der jeweiligen Thematik auseinanderzusetzen. Aaron Hailperin und Bastian Hillger werden in den kommenden Wochen einen ähnlich aufgebauten Lehrgang in der Sportart Handball besuchen und dabei ebenfalls wertvolle Einblicke in die Arbeit als Schülermentor gewinnen.